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Glattnatter
 

Erkennungsmerkmale
Die Glattnatter (Coronella girondica) zeichnet sich durch einen ovalen Kopf aus, der etwas breiter als der Körper ist, mit runden Pupillen und spitzen Maul, der Rücken ist abgerundet. Der Körper ist schlank mit langem Schwanz. Die Färbung der Rückenpartien gräulich oder rötlich, mit rötlichen Nuancen an den Seiten bei den männlichen Exemplaren. Es heben sich elegante schwärzliche Flecken auf dem Rücken ab, häufig als unregelmäßiges Zickzackmuster längs der Wirbelsäule angeordnet. An der oberen Kopfseite verbindet ein dunkles Band die Augenwinkel mit dem Mund.
Verhalten
Im allgemein sehr ausweichend, ein Einzelgänger und ein Nachttier. Die Glattnatter verbringt ihren Tag unter Steinen und Felsbrocken, in Felshöhlen und im Dickicht der Sträucher. Die Männchen kämpfen um die Weibchen während der Paarungszeit (Mai) und die Weibchen legen 2 -6 Eier Ende Juli ab.
Ernährung
Fast ausschließlich Eidechsen, seltener Maulwürfe und Gliederfüßer, die am Boden leben.
Lebensraum
Die Glattnatter lebt ausschließlich in den Wiesen, die auch mit Felsbrocken und Mauerchen bedeckt sind, im Mittelmeerraum. Sie ist sehr selten.
Spuren ihrer Anwesenheit
Wenn sie nicht direkt gesehen wird, ist es äußerst schwierig sie durch Spuren auszumachen, ihre Schlupfwinkel, die sehr schwer zu erkennen sind, können notfalls zweckdienlich sein.
Sichtung
Sie ist ein Nachtlebewesen und daher schwer zu beobachten, auch weil sie sich vor dem Menschen fürchtet. Sie führt ein Einzelgängerleben ausgenommen während der Paarungszeit (Mai), dann sie man sie ausnahmsweise bei der Paarung oder in Gruppen von Männchen beim rituellen Kampf.
Lebensdauer
Nicht bekannt.
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