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Handwerk Goldschmiede, Spitzenmacherinnen, Schnitzer, Graveure, Keramiker, Dekorateure, Schmiede und Weber halten die große Handwerktradition von Majella. Eine der wichtigsten handwerklichen Aktivitäten ist die Metallen-Erzeugung. Man darf nicht die großen Goldschmiedeschulen von Guardiagrele und Sulmona vergessen. Die Halsketten von Guardiagrele sind wertvolle und originelle Zierde, aber auch Nadeln, Ringe, Filigrananhänger, typische Ohrringe von Pescocostanzo und die "Presentosa", die durch einer raffinierten Bearbeitung geschaffen werden. Wir dürfen auch uns an den Schmiedeeisen Werken wie das Barocke Gitter der Sacramento Kapelle in der Kollegiatkirche von S. Maria del Colle in Pescocostanzo erinnern. In den alten Geschäften von Guardiagrele und Pescocostanzo wird das Eisen immer noch geschmiedet nach einer alten Tradition für die Schaffung von Lampen, Geländer, Brüstungen, Betten, Feuerböcken, Tischleinen und so weiter. Der Majella ist nicht reich an Mineralen und Edelsteine, aber er hat immer mit weichen und weißen Kalksteinen Stein-Zuschneider und Bildhauer beliefert. Zuerst wurden sie dafür benutzt, Stadtmauern zu bauen, bescheidene Zuflüchte für Schäfer und Bauern und die Konstruktion von Säulen und Kellergeschossen für römische Tempeln und Foren. Heute wird dieses Material für die Schaffung dekorativer Stücke benutzt. Die berühmtesten Plätze von Stein-Zuschneider sind: Pescocostanzo, Lettomanoppello, Manoppello und Pennapiedimonte. Nach dieser Form der Handarbeit besteht große Nachfrage, besonders für die Hausgeräte. In den Werkstätten wird aus Majella Stein hauptsächlich hergestellt: Kamine, Portale, Springbrunnen, Aschentabletts, Kapitelle, Tischleinen, Töpfe, Rahmen, Flachrelief und kleine Skulpturen. Erwähnungswert ist die Keramikkunst. Es wird nur in der Stadt von Rapino überlebt, wo eine reiche Produktion mit sehr hellen Emails und Farben ist. Die wenigen Werkstätten bieten noch heute die traditionellen Themen wie der "fioraccio", die kleinen Rosen, das Hähnchen und so weiter. Eine weitere wichtige Tradition ist die Textilienerzeugung: Woll-, Flachs- und Baumwolltuche, Weberei der Decken, Spitzen und Stickereien. Bis vor weniger Zeit in jedem Haus war ein Webstuhl, und die Frauen machten ihre eigene Brautausstattung. Heute in Taranta Peligna kann das "Taranta" gefunden werden: ein Wolltuch benutzte seit dem XVI Jh. Eine weitere wichtige Textilproduktion ist das Klöppelkissen; diese Kunst wurde einst in vielen Stellen ausübt, aber heute lebt es nur in Pescocostanzo, wo findet sich eine Schule für Kissenspitze. Schließlich, die Holzerzeugung: Schnitzerei, Skulpturen und Gravierkunst. Diese Aktivitäten wurden nur in der Vergangenheit von Schäfern für die Schaffung nützlicher Werkzeuge geübt. In einigen Dörfern (Palombaro, Lettopalena, Pennapiedimonte, Serramonacesca, Campo di Giove, Pacentro) wird diese Art von Aktivität einzig und allein für Andenken benutzt: dekorative Elemente, kleine Statuen, Behälter, aber auch Flachrelief und Reisig. In Ateleta und Montenerodomo wird alte ländliche Hausgeräte (Wiegen, Küchenschränke, Stühle, Bänke) immer noch gebaut, aber diese Kunst ist gerade beim verschwunden. In Pretoro bleiben noch einige "Spindelhersteller", die nicht nur traditionelle Heimwerkzeuge wie Mörtel und Nüdelholzer schaffen, aber auch Teigwaren-Gitarren, Suppenkellen, Löffel, Schnitzereigabeln, Rahmen und kleine Statuen.
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