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Von der Italienische Einigung bis zur Gegenwart Die politische Einigung Italiens führte zu drastische und radikale Änderung des Berglebens in Abruzzen. Und für lange Zeit blieben diese Änderung zum Schlechten. Das Gebiet geriet hoffnungslos in eine noch nie vorgekommene Krise. Die Ursachen bestehen aus zahlreichen Aspekten:
Diese Ereignissen entwickelten in verschiedener Weise und Zeit Ortschaften die in der Ebene oder im Hügelland liegen: zwischen 1880 und 1930 entwickelt sich die Industrie entlang vom Fluss Pescara, von Bussi, Manoppello (es handelt sich dabei hauptsächlich um die Entwicklung der ehemaligen Pechkohle Bergbauindustrie, dabei wurde die Umwelt sehr stark geschadet) bis im Tal Aventino (Wasserwerk und Entwicklung der Pastaproduktion und Textilindustrie). In dieser industriellen Blühzeit hat man den Untergang des Berglebens. Die antiken und wertvollen Gebäude der Bergdörfer verfallen; auch Burgen und adelige Häuser bleiben unbewohnt und verfallen mit der Zeit. Am Anfang 1900 wurde in diesen Bergdörfern gebaut ohne Bebauungsplan. Die ganze Landschaft wird dabei verschandelt: Betongebäude, Straßen wurden auch auf Ruinen gebaut. Die einheimische Bergdorf Einwohner lebten diese Zeit sehr schlecht: im 1895 meißelte der Hirte Gabriele Di Battista (sehr wahrscheinlich von Roccaraso), in einen Felsblock in Scrima Cavallo, sein Fluch gegen die Ereignisse, die die Berge vom „Reich der Blumen“ zum „Reich der Armut“ verwandelte. Auch später erheben sich Stimme der einheimischen; im 1953 verfluchte der Hirte Berardino di Felice, von San Vito di Valle Castellana, in Teramo, das “Unglück” weil seinetwegen er auf „diesen undankbaren Berge“ lebt. Im Wesentlichen, schadeten die negativen Faktoren hauptsächlich auf die soziale und wirtschaftliche Grundlage der Bergbevölkerung, während die positiven Faktoren nur oberflächlich wirkten. In 19. Jahrhundert sind zumindest zwei positive Ereignisse, die sich in verschiedene Zeit ereigneten aber doch verbunden sind, erwähnenswert:
Den Anbruch des Fahrzeuges ermöglichte neue
Aussichten: im 1909 fuhren eine römische
Journalisten Gruppe in eine nicht einfache „Expedition“
auf die „Entdeckung von Abruzzen“, es erregte
Aufsehen im ganzen Land (die Nachricht kam auf
vielen Nationalzeitungen, und die Bilder dieser „Expedition“
wurden im Bilderbuch Gli Altipiani d’Abruzzo, 1912
von Emidio Agostinoni zusammengefasst). In dieser
Zeit verbreiten sich die gewinnende Werke von
Gabriele D’Annunzio (Gabriele D'Annunzio, Fürst von
Montenevoso, wurde im 12. März 1863 in Pescara
geboren und war ein italienischer Schriftsteller und
Dichter des Fin de Siècle und spätromantischer
Vertreter des Symbolismus). Mit seine Werke „Terra
Vergine“, 1882 (italienisch für jungfräuliche
Landschaft, spielt sich in Tocco Casauria ab) und
mit den darauffolgende Werken („il Trionfo della
morte“, Triumpf des Todes, 1892, spielt sich in
Guardiagrele; das berühmte lyrische Werk „I
pastori“, 1903, die Hirten) und schließlich mit der
Tragödie „La Figlia di Iorio“ (1904, Iorios Tochter,
wurde zum ersten mal in Mailand aufgeführt) wird die
Majella zum Mythos „Majella Madre“, italienisch für
„Mutter Majella“. Gabriele D'Annunzio gereifte
Motive für seine Werke an ehemaligen Ereignissen,
die durch die Ethnologie und Archäologie bekannt
wurden (Anhand der Wissenschaftler Antonio De Nino
und Gennaro Finamore). Diese Erkenntnissen erweckte
auch die Interessen der Malern und Bildhauern: der
auf seiner Art energievoller Paolo Michetti
(1851-1929, von Tocco da Casauria) und die Cascella
Künstler Gruppe von Pescara, (Urmeister Basilio
Cascella, 1860-1950, Gründer und Maler der
attraktiven Abruzzen Gemälde).
Benedetto Croce (1866-1952) gehört vollberechtigt zu
dieser Liste: seine Eltern waren von Montenerodomo,
aber er wurde in Pescasseroli geboren. Er blieb in
enge Beziehungen mit seine Verwandte in
Montenerodomo; der italienischer Philosoph, Humanist,
Historiker, Politiker, Kunsthistoriker und Kritiker
schrieb eine historische Studie über Montenerodomo
und andere Erforschungen (veröffentlichte eine
Monographie über De Thomasis). Benedetto Croce
haltet sich oft in Valle Peligna auf, und war
Bezugsperson für die örtliche Wissenschaftlern. Der Lauf der Geschichte der Abruzzen erlebte eine drastische Verlangsamung während dem Zweiten Weltkrieg. Die Gustav-Linie (Gustav-Linie ist der Codename für eine ausgebaute deutsche Verteidigungslinie in Mittelitalien) verlief von der Mündung des Garigliano ins Tyrrhenische Meer flussaufwärts über den Monte Cassino bis ins Quellgebiet des Rapido in nahezu 2.000 Metern Höhe, um sich dann über Roccaraso und den Kamm des Apennin nach Casoli hinzuziehen und an der Adria zwischen Ortona und Vasto zu enden. Nach der Landung der Alliierten in Salerno zum Anfang November 1943 zog sich die Wehrmacht auf diese Verteidigungslinie: die verschiedenen Schlachten um diese Linie werden als die Schwerpunkte der Kämpfe in Italien angesehen. Erst im Mai 1944 wurde nach langen und harten Kämpfen die Gustav-Linie durchbrochen; obwohl die Schlachten hauptsächlich nicht in der Majella stattfanden (bekannt die Schlacht von Ortona und Montecassino), ein Großteil der Bergdörfern wurden stark beschädigt und evakuiert. Tausende Zivilen kamen ums Leben (besonders grausam war das Blutbad in Pietransieri), als Reaktion viele Mitbürger gingen in den Widerstand und kämpften als Partisanen, sie nannten sich la „Brigata Majella“. Die meisten Dörfer auf der Verteidigungslinie wurden ausgebombt und komplett zerstört (unglaublicherweise blieb Pescocostanzo erschonen). Der Wiederaufbau erfolgte ohne Bebauungsplan, ohne Kontrolle und somit die wenige vom Krieg verschonte Antike-Bauwerke, wurden von Neubauwerke zerstört.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, eine neue
Emigrationswelle (die fünfziger und sechziger Jahre)
verödet die Bergdörfer. Und die, die nicht
emigrieren fühlt die Bergen nicht mehr als Habitat,
und sind vom Leben in den Großstädte außerhalb der
Majella Gebirge angezogen.
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