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Einordnung des Gebietes Der Majella Berg, Vater der Bergen nach Plinius der Alte, Mutter der Bergen nach den Einwohnern der Abruzzen, ist eine hohe, wilde und imposante Berggruppe und die von Rechts wegen ein Teil des weltlichen Erbes der Nationalparks geworden ist. Nach jahrzehntelangen erbitterten Kämpfen, dank des am 6.Dezember 1991 eingeführten Gesetztes n. 394 und des Dekrets vom Präsident der Republik des 5.Juni 1995, wurde die Parkverwaltung gegründet.
Geographisch bildet es sich aus 4 großen orographischen
Besonderheiten: der Majella, großes und kompaktes Kalkmassiv,
der Morrone, der Porrara und die Monti Pizzi, mit ihren
karstigen Tälern und Ebenen, die sich dazwischenschieben. Das Angrenzen an den Nationalpark des Gran Sasso und Monti della Laga und an den Regionalpark des Sirente Velino verleiht dem Park eine hohe ökologische Bedeutung, vor allem in Bezug auf die Lebensbedingungen der vom Aussterben bedrohten Tierarten und vor allem auch bei der Suche nach neuen Lebensgebieten in ökologisch unversehrten Zonen.
La Majella besteht aus mächtigen Kalksteinen, die vor 5
Millionen Jahren aus der Tiefe des alten Meeres genannt
Totide hervorgegangen sind, wo sie sich in den letzten 100
Millionen Jahren angesammelt haben. Diese sind aus den
Ablagerungen von Skeletten der Meereslebewesen entstanden.
Es ist charakterisiert durch eine Serie von großen
Bergplateaus, sanfte Abrundungen, die wegen des Effekts der
tausendjährigen Aktivität der Gletscher entstanden sind. Die
Gletscher waren hier während der verschiedenen Eiszeiten
weit ausgebreitet und sehr aktiv. Der Orta Fluss, der die Wässer eines großen Beckens sammelt, teilt mit einem großen Tal, welches tief in die Länder der Gemeinde von Bolognano und San Valentino einschneidet, so tief um einen echten Canyon zu bilden, das Massivgebirge des Majella vom Morrone. Dieses Tal ist ein enger und langer Bergrücken, kompakt und gleichzeitig karg aus kalkhaltigem und dolomitischem Gestein, welches in Sulmona endet, zwischen steinigen abschüssigen Steilwänden.
Im Süden, am Fuß des Monte Pizzalto sind die wunderschönen
kalkhaltigen Ebenen, als Altipiani Maggiori d’Abruzzo oder
als Quarti bekannt (Santa Chiara, Barone, Grande e Molino),
und die sich in einer Höhe von 1250m über dem Meeresspiegel
finden.
Die Präsenz von weiten und gut erhaltenen und sich
ausstreckenden Mischwäldern, vereint mit dem Wasserreichtum
und dem daraus entstehenden Reichtum aus ökologischen
Nischen, gibt den Monti Pizzi die Funktion als Scharnier
zusammen mit dem Nationalpark d’ Abruzzo, die bilden ein
idealer Schutztort für die seltenste und wertvollste Fauna
des Parks, des Landes und der ganzen Europa.
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