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Offizielle Wanderwegen
- Naturparkweg Die Markierung ist in Bezug auf die Landschaft und Sehenswürdigkeiten realisiert worden: Leicht zulässige Landschaft mit langen Überlandstrecken sind mit Wegzeichen an Laternenpfählen markiert. Die Ziffer auf den Wegzeichen steht für die Wegnummer da. Die rote Markierung identifiziert ausschließlich den Naturparkweg “Sentiero del Parco“, während die gelbe Markierung alle andere Wanderwege des Parks. Die Form, und auch, die Farbgebung der Wanderzeichen sind in Bezug auf dem Naturschutz-Niveau der Landschaft: große und eckige Schildern für anthropogeographische Gebiete, kleine runde Schildern für unberührte Naturgebiete. In dichten Wäldern und unwegsame Gebiete sind die Wegzeichen blau-weiß markiert, die markierte Ziffer deutet immer auf die Wegnummer an. Das Wanderwegenetz führt entlang von naturwissenschaftlich, historisch oder kulturell bemerkenswerten Gebiete und Objekten des Naturparks, dabei wird immer gesorgt das Naturschutzgebiet innerhalb des Parks frei von menschlichen Eingriffen bleiben. Die Wanderwege sind in einem starken thematischen Inhalt eingegrenzt, damit Touren in Abhängigkeit der landschaftlichen Eigenschaften gewählt werden können. Zum Beispiel, bieten die Wanderwege im Süden des Parks wundervolle Blütenwiesen inmitten eines herrlichen Buchenwaldes. In dieser atemberaubenden Landschaft ist es möglich große Waldtiere zu begegnen (Bär, Hirsch, Wolf, Reh), oder zumindest ihre Spuren zu entdecken. Im Osten des Majella Naturparks gehen die Wanderwege durch tiefe Täler, richtige Canyons, die sich über 100 Meter schluchtartig in das Plateau hinein graben. In den Wanderwegen im Norden genießt man nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch historische und kulturelle bemerkenswerte Orte: Einsiedeleien, Klöster, Befestigungen und Hirtenhütten, die nicht weit von Parkverkehrstraßen und trotzdem in fast totaler Einsamkeit stehen. Bergwege befinden sich im Zentralmassiv des Parks und in der Morrone Gebirgskette. Diese wunderschönen Bergwege erfordern Trittsicherheit und gute körperliche Verfassung und sind darum für anspruchsvolle Bergwanderer geeignet. Die wunderschöne Flora und Fauna der Umgebung erleichtert das Wandern auf diesen schwierigen Bergweg. Einmal die Bergspitze erreicht, kann man sich in eine atemberaubende Absicht zu Marche und Gargano ausruhen. Die Bergwege führen entlang naturwissenschaftlicher bemerkenswerten Orte. In dieser scheinbaren trostseligen Gegend ist es möglich wunderschöne seltene Pflanzenarten zu treffen. Zu den Majella Park Wanderwegnetz gehören auch drei weitere mehrtägige Themenwanderwege (es ist auch möglich diese Fernwanderwege Etappen als einzelnen Eintag Touren zu wandern): Naturparkweg “Sentiero del Parco“, „Sentiero della Libertà“ (Wanderweg der Freiheit) und „Sentiero dello Spirito“ (Wanderweg des Geistes).
Diese drei Fernwanderwege sind in mehrtätige Trekking Etappen geplant um
auch Ein-Tag Touren zu ermöglichen.
Dieser Wanderweg führt entlang der wichtigsten und großartigsten Kultstätte, von Benediktinerabteien, Einsiedeleien, bis zu auf Felsspitzen liegenden Kultplätze die auf ehemaligen heidnischen Ort erbaut wurden. Insbesondere, begegnet man: am Anfang des Weges im Ort Serramonacesca die Abtei von San Liberatore a Majella, die ist als eine der besten Benediktiner Architektur in Abruzzen bekannt; in einem Canyon unterhalb eines mächtigen Felsblock liegt die sehr antike Einsiedelei von Sant’Angelo di Lettomanoppello; eine der besten erhaltene Einsiedelei, das von S. Bartolomeo di Legio, dank auch der Gläubigen die es als begehrtes Pilgerziel betrachten; nicht zu vergessen sind die Zölestine Einsiedeleien von Santo Spirito, San Giovanni all’Orfento und Sant’Onofrio al Morrone, die die unglaubliche Geistesgeschichte von Zölestin V (eigentlich Pietro da Morrone) aussagen. Dieser einfache mehrtätige Wanderweg kreuzt oftmals die Verkehrsstraße und ist darum möglich, auch einzelne Etappen zu wandern. Wenn Sie im Nationalpark wandern möchten, sollten Sie sich mit den wichtigsten Schutzbestimmungen und dem Gelände vertraut machen, es ist hilfreich folgendes zu beobachten. Im Gegensatz was man von den Apenninen erwarten kann, sind einige Berge im Nationalpark, insbesondere das Massivgebirge La Majella, sehr anspruchsvolle Wandergebirge. Außer Familienwanderwege die für einfache Wanderung geeignet sind, gibt es für alpinistisch erfahrene Hochgebirgswanderer Routen mit sehr hohe Steigungen (zum Beispiel die Wanderroute von Fara San Martino nach Monte Amaro hat die höchste Steigung in den ganzen Apenninen Wanderwege, eine Höhendifferenz von 2400m), oder Wege die sich in gottverlassene Gegend sich im Schutt verlieren. Darum ist es notwendig eine seriöse Planung der Wanderung zu machen. Um herauszufinden welche Anforderungen die geplante Tour, an Können und Kondition stellt, kann man den lokalen Wanderleiter und Bergführer befragen. Für die Planung und für das Wandern, insbesondere für lange oder mehrtätige Routen, ist eine Wanderkarte mit einem Mindestmaßstab von 1:25000 (Jahrgang beachten!) notwendig. Im Rucksack gehört ausreichend Wasser (Getränke), insbesondere im Sommer, da im Park nur wenige trinkbare Quellen vorhanden sind; für Bergwanderungen in schattenlosen Gebirgen sind Sonnenschutzmittel, Wanderhut und Brille mitzunehmen. Das Wetter im Hochgebirge kann sehr rasch wechseln, daher sind warme Kleidung und Regenschutz immer notwendig. Trekking- oder Bergschuhe mit gutem Profil sind für die meisten Wanderungen erforderlich. Insbesondere bei Regen und Schnee sind sie unverzichtbar. Im Hochgebirge und im Schnee bieten nur feste Bergschuhe genügend Halt.
Das Wanderwegenetz des Naturparks Majella bietet Routen für jede Jahreszeit:
die Winterrouten befinden sich auf niedrigen Höhenlagen. Frühling und Sommer
sind die besten Jahreszeiten um die prachtvolle Flora zu bewundern und das
Blumenduft zu genießen. Im Herbst wird man von den verschiedenen Töne und
Farben der wunderschönen Landschaft verzaubert. |
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