Parco Nazionale della Majella - Abruzzo, Italy - Official Web Site
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Offizielle Wanderwegen

- Naturparkweg
- Wanderweg der Freiheit
- Wanderweg des Geistes
- Wanderwege für jedermann
- Radwanderweg

Der Majella Nationalpark bietet ein Wanderwegenetz mit einer Gesamtlänge von 500 km mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeiten: Tageswanderwege, Winterwanderwege, Themenwanderwege, Radwanderwege und Bergwege für Kinder bis zu anspruchsvolle Bergwanderer. Fast alle Wanderwege wurden auf ehemaligen Wege der antiken Bergbevölkerung angelegt: Wanderungen starten hauptsächlich von einfach erreichbaren Bergdörfern aus. Um eine angenehme Wanderung zu gewährleisten ist das ganze Wegenetz mit einem einheitlichen Wegzeichen und Wegweisern/Markierung versehen. Im National Park Majella wurde eine regelrechte Systematik für diese Zeichen entwickelt, so dass auch ortsfremde Besucher anhand der Zeichengebung das Wandern genießen können. Der Buchstabe deutet auf den Ausgangspunkt und die hinzugefügte Ziffer, dem Zählzeichen, identifiziert den Weg, Wegnummer. Viele Wanderwege kann man natürlich auch direkt von Verkehrsstraßen erreichen.

Die Markierung ist in Bezug auf die Landschaft und Sehenswürdigkeiten realisiert worden: Leicht zulässige Landschaft mit langen Überlandstrecken sind mit Wegzeichen an Laternenpfählen markiert. Die Ziffer auf den Wegzeichen steht für die Wegnummer da. Die rote Markierung identifiziert ausschließlich den Naturparkweg “Sentiero del Parco“, während die gelbe Markierung alle andere Wanderwege des Parks. Die Form, und auch, die Farbgebung der Wanderzeichen sind in Bezug auf dem Naturschutz-Niveau der Landschaft: große und eckige Schildern für anthropogeographische Gebiete, kleine runde Schildern für unberührte Naturgebiete. In dichten Wäldern und unwegsame Gebiete sind die Wegzeichen blau-weiß markiert, die markierte Ziffer deutet immer auf die Wegnummer an.

Das Wanderwegenetz führt entlang von naturwissenschaftlich, historisch oder kulturell bemerkenswerten Gebiete und Objekten des Naturparks, dabei wird immer gesorgt das Naturschutzgebiet innerhalb des Parks frei von menschlichen Eingriffen bleiben. Die Wanderwege sind in einem starken thematischen Inhalt eingegrenzt, damit Touren in Abhängigkeit der landschaftlichen Eigenschaften gewählt werden können. Zum Beispiel, bieten die Wanderwege im Süden des Parks wundervolle Blütenwiesen inmitten eines herrlichen Buchenwaldes. In dieser atemberaubenden Landschaft ist es möglich große Waldtiere zu begegnen (Bär, Hirsch, Wolf, Reh), oder zumindest ihre Spuren zu entdecken.

Im Osten des Majella Naturparks gehen die Wanderwege durch tiefe Täler, richtige Canyons, die sich über 100 Meter schluchtartig in das Plateau hinein graben. In den Wanderwegen im Norden genießt man nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch historische und kulturelle bemerkenswerte Orte: Einsiedeleien, Klöster, Befestigungen und Hirtenhütten, die nicht weit von Parkverkehrstraßen und trotzdem in fast totaler Einsamkeit stehen. Bergwege befinden sich im Zentralmassiv des Parks und in der Morrone Gebirgskette. Diese wunderschönen Bergwege erfordern Trittsicherheit und gute körperliche Verfassung und sind darum für anspruchsvolle Bergwanderer geeignet. Die wunderschöne Flora und Fauna der Umgebung erleichtert das Wandern auf diesen schwierigen Bergweg. Einmal die Bergspitze erreicht, kann man sich in eine atemberaubende Absicht zu Marche und Gargano ausruhen. Die Bergwege führen entlang naturwissenschaftlicher bemerkenswerten Orte. In dieser scheinbaren trostseligen Gegend ist es möglich wunderschöne seltene Pflanzenarten zu treffen. Zu den Majella Park Wanderwegnetz gehören auch drei weitere mehrtägige Themenwanderwege (es ist auch möglich diese Fernwanderwege Etappen als einzelnen Eintag Touren zu wandern): Naturparkweg “Sentiero del Parco“, „Sentiero della Libertà“ (Wanderweg der Freiheit) und „Sentiero dello Spirito“ (Wanderweg des Geistes).

Diese drei Fernwanderwege sind in mehrtätige Trekking Etappen geplant um auch Ein-Tag Touren zu ermöglichen.
Zurzeit wird dieses Wegenetz neu organisiert.


1 Naturparkweg
Der Naturparkweg “Sentiero del Parco” ist sicherlich das vollständigste aber auch das anspruchvollste Wanderweg. Es ist keine Alpine Route, dennoch ist dieser Bergweg für Wanderer mit guter körperlicher Verfassung und für Leute die Gefahren im Gebirge schätzen können, empfohlen. “Sentiero del Parco” führt längs durch den Park. Die Gesamtlänge beträgt circa 40 km, von Pescocostanzo bis Popoli, und erreicht Monte Amaro (m. 2793), der höchsten Gipfel des Naturparks, und auch das nördliche Teil des Morrone Gebirge. Diese Route verläuft hauptsächlich in eine wilde Gegend und erreicht nur eine Ortschaft (Caramanico) und nur ein paar Berghütten. Aber dafür, führt diese Route entlang aller verschiedenen naturwissenschaftlichen Besonderheiten des Majella Parks. Auf der Route gelangt man auf seltenen und unterschiedlichen Biotope, von Laubbaumwald in der Montane Stufe, Weide und Ackerland, bis zu Rasen und Gestein in der Apenninen Stufe, mit wunderbaren Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt.


2 Wanderweg der Freiheit
Der historische Wanderweg der Freiheit ist nicht so berühmt obwohl es von faszinierenden Gebieten des Parks eingeschlossen ist. Dieser Wanderweg wurde im Zweiten Weltkrieg von Flüchtlingen des Reiches, mit Hilfe der Bergbevölkerung, benutzt um die Resistenza zu organisieren. Der Ausgangspunkt ist die Stadt Sulmona, und man wandert auf gemütlichem Saumpfad und Schotterstrasse durch Cansano, Campo di Giove, Palena, Gamberale und Pietransieri. Es ist empfehlenswert den mehrtägigen Wanderweg in Etappen zu unterteilen, es ist auch möglich eine Eintag Wanderung zu planen, indem man nur Teil des Wanderweges unterlegt. Entlang dieses Wanderweges liegen sehenswürdige Stellen, wie zum Beispiel Piano Cerreto, wo das Ackerland noch in traditionaler Weise, ohne Landmaschinen, bearbeitet wird. In diesem Gebiet leben seltene Tiere und Pflanzen die sich an diesem Habitat eingepasst haben; im Südhang herrscht einen wunderschönen Buchenwald.


3 Wanderweg des Geistes
PWer Interesse an die Ur-Beziehung zwischen Mensch und diese Bergen hat, liegt in mittlerer Höhenlage (Wanderung in jeder Jahreszeit möglich) das „Wanderweg des Geistes“. Die morphologische und hydrografische Eigenschaften der Majella haben zugleich dem Menschen Zutritt und Zurückgezogenheit in den Bergen ermöglicht: man muss sich nicht wundern, dass in jeder verborgene Ecke eine Kultstätte zu begegnen ist.

Dieser Wanderweg führt entlang der wichtigsten und großartigsten Kultstätte, von Benediktinerabteien, Einsiedeleien, bis zu auf Felsspitzen liegenden Kultplätze die auf ehemaligen heidnischen Ort erbaut wurden. Insbesondere, begegnet man: am Anfang des Weges im Ort Serramonacesca die Abtei von San Liberatore a Majella, die ist als eine der besten Benediktiner Architektur in Abruzzen bekannt; in einem Canyon unterhalb eines mächtigen Felsblock liegt die sehr antike Einsiedelei von Sant’Angelo di Lettomanoppello; eine der besten erhaltene Einsiedelei, das von S. Bartolomeo di Legio, dank auch der Gläubigen die es als begehrtes Pilgerziel betrachten; nicht zu vergessen sind die Zölestine Einsiedeleien von Santo Spirito, San Giovanni all’Orfento und Sant’Onofrio al Morrone, die die unglaubliche Geistesgeschichte von Zölestin V (eigentlich Pietro da Morrone) aussagen. Dieser einfache mehrtätige Wanderweg kreuzt oftmals die Verkehrsstraße und ist darum möglich, auch einzelne Etappen zu wandern.

Wenn Sie im Nationalpark wandern möchten, sollten Sie sich mit den wichtigsten Schutzbestimmungen und dem Gelände vertraut machen, es ist hilfreich folgendes zu beobachten. Im Gegensatz was man von den Apenninen erwarten kann, sind einige Berge im Nationalpark, insbesondere das Massivgebirge La Majella, sehr anspruchsvolle Wandergebirge. Außer Familienwanderwege die für einfache Wanderung geeignet sind, gibt es für alpinistisch erfahrene Hochgebirgswanderer Routen mit sehr hohe Steigungen (zum Beispiel die Wanderroute von Fara San Martino nach Monte Amaro hat die höchste Steigung in den ganzen Apenninen Wanderwege, eine Höhendifferenz von 2400m), oder Wege die sich in gottverlassene Gegend sich im Schutt verlieren. Darum ist es notwendig eine seriöse Planung der Wanderung zu machen. Um herauszufinden welche Anforderungen die geplante Tour, an Können und Kondition stellt, kann man den lokalen Wanderleiter und Bergführer befragen. Für die Planung und für das Wandern, insbesondere für lange oder mehrtätige Routen, ist eine Wanderkarte mit einem Mindestmaßstab von 1:25000 (Jahrgang beachten!) notwendig. Im Rucksack gehört ausreichend Wasser (Getränke), insbesondere im Sommer, da im Park nur wenige trinkbare Quellen vorhanden sind; für Bergwanderungen in schattenlosen Gebirgen sind Sonnenschutzmittel, Wanderhut und Brille mitzunehmen. Das Wetter im Hochgebirge kann sehr rasch wechseln, daher sind warme Kleidung und Regenschutz immer notwendig. Trekking- oder Bergschuhe mit gutem Profil sind für die meisten Wanderungen erforderlich. Insbesondere bei Regen und Schnee sind sie unverzichtbar. Im Hochgebirge und im Schnee bieten nur feste Bergschuhe genügend Halt.

Das Wanderwegenetz des Naturparks Majella bietet Routen für jede Jahreszeit: die Winterrouten befinden sich auf niedrigen Höhenlagen. Frühling und Sommer sind die besten Jahreszeiten um die prachtvolle Flora zu bewundern und das Blumenduft zu genießen. Im Herbst wird man von den verschiedenen Töne und Farben der wunderschönen Landschaft verzaubert.


4 Wanderwege für Jedermann
Die Wanderwege in der Ortschaften Lama Bianca in Sant’Eufemia, Fonte della Fratta, Grotta Zappano und Bosco di S.Antonio sind für Rollstühle, Kinderwagen und Behinderte geeignet und ausgestattet.


5 Radwanderweg
Der Naturpark La Majella bietet eine hohe Anzahl von wenig begangene panoramische Wanderwege, die für Radfahrer und Mountainbiker geeignet sind. Die meisten sind steil und anstrengend und darum nur für gute durchtrainierte Radfahrer empfohlen, aber es gibt auch einige leichte Radwanderwege mit einen niedrigen Schwierigkeitsgrad, wie zum Beispiel die Staatsstraße 263 zwischen Bocca di Valle und Fara San Martino (23 km) entlang der Grenze des Naturparks hat sie nur leichte Anstiege. Der Apenninische Pass Forchetta (Valico della Forchetta -1270 m), dass die Chieti Gebirgsseite mit den Gebiet von Pescocostanzo, Rivisondoli und Roccaraso verbindet, ist eine Art Pilgerweg für Radfahrer. Für anspruchsvolle und gut durchtrainierte Radfahrer bietet sich der Anstieg zum Block Haus (2050 m): man kann vom Seitenhang Chieti oder Pescara hochfahren, wobei es von Pescara eine richtige Herausforderung ist. Andere interessante Anstiege sind Passo Lanciano (1310 m) und das lange Anstieg zum Passo S. Leonardo (1280 m) vom Seitenhang Caramanico. Viele mehrere Wanderwege und Landstraßen kann man mit den Fahrrad erforschen und selbständig einen Radtour planen. Der Nationalpark bietet eine Vielzahl von agritouristischen Übernachtungsmöglichkeiten, die eine mehrtägige Wandertour oder Radtour ermöglichen. Mountainbiker können die Trekking-Routen Wegweiser folgen, diese Routen bestehen hauptsächlich aus gut erhaltene Saumpfaden und Schotterstraßen.
 

 

 

Escursionisti in Valle Macchialunga - foto G. Galetti

 

Escursionisti su Scrimacavallo - foto G. Galetti

 

Escursionisti in rientro su Femmina Morta - foto G. Galetti

 

Mappa dei sentieri

Clicca qui per consultare la mappa dei sentieri descritti

 

 

Parco Nazionale della Majella - S.Leg.: Guardiagrele (CH), S.Op.: Sulmona (AQ) tel 0864/25701 fax 0864/2570450 info@parcomajella.it | PI 01815660699